Geplante Struktur
Jeder der 330 Subfonds hat ein separates Portfolio, eigene Bewertung und ETF-Anteile. Swaps, Gegenpartei-Exposures und Sicherheiten sind je Subfonds zu erfassen.
Entscheidungsgrundlage für 66 Renteneintrittsjahrgänge × fünf Aktienexposure-Varianten (70%, 100%, 130%, 160%, 200%), synthetisch über Swaps, intern und KI-gestützt betrieben. Gegenüberstellung von Luxemburger SIAG, Luxemburger Chapter-15-ManCo, irischer SMIC und externer ManCo.
Neues Szenario: 330 eigenständige UCITS-ETFs in einem Umbrella, jeweils fünf Aktienexposures je Renteneintrittsjahrgang. Synthetische Aktienexposure über MSCI-World-basierte Swaps: nur die 70%-Variante hält zusätzlich ein duration-matched Bond-Exposure; 100/130/160/200% sind reine Aktien-Risikoprofile, mit täglichem Leverage-Reset. Interne Investment-, Risiko- und Fondsadministration. Drei lokale FTE sind unter diesen Annahmen kein realistischer Personalplan. Das frühere 66-ETF-Modell bleibt als Vergleich im Rechner verfügbar.
Jeder der 330 Subfonds hat ein separates Portfolio, eigene Bewertung und ETF-Anteile. Swaps, Gegenpartei-Exposures und Sicherheiten sind je Subfonds zu erfassen.
Für euer Inhouse-Modell: Nähe zur Schweiz, ausdrücklicher CSSF-Weg zur Eigenadministration, keine separate Managementgesellschaft.
Aber: Luxemburg meldet zum 30.06.2026 nur eine SIAG. Das ist ein Umsetzungsrisiko, kein Verbot. Eine Chapter-15-ManCo sollte parallel geprüft werden. [5]
Irland SMIC bleibt die ernsthafte ETF-Alternative. Die endgültige Entscheidung hängt von der akzeptierten Personal-/Kontrollorganisation ab, nicht nur von Standort oder Steuer.
Nicht vorausgesetzt: dass regulatorische Funktionen vollständig durch KI ersetzt werden können.
Externe ManCo-Mindestgebühren, Marge des Plattformanbieters und potenziell die Gebühren eines ausgelagerten Administrators.
330 ISINs, NAVs und Portfolios, Börsenkosten, unabhängige Verwahrung/Audit, lokale Geschäftsführung, Reporting, AP-/Market-Making-Kosten.
Eigene qualifizierte Swap-, Collateral-, Risk- und NAV-Teams, unabhängige Modellvalidierung, Betriebssicherheit, Maker-Checker-Prinzip, Audit-Trails und laufende Aufsicht.
| Kriterium | LU Self-Managed (SIAG) | LU eigene Chapter-15-ManCo | IE Self-Managed (SMIC/ICAV) | Externe ManCo |
|---|---|---|---|---|
| Regulierte Management-Ebene | Im Fondsvehikel | Separate Managementgesellschaft | Im Fondsvehikel | Beim Drittanbieter |
| Regulatorisches Mindestkapital | 300.000 € | 125.000 € zzgl. weiterer Eigenmittelregeln | 300.000 € | Keine eigene ManCo-Kapitaluntergrenze; Fondsvorgaben bleiben |
| Ausgangsregel Personal | 3 FTE am LU-Hauptsitz; 2 Conducting Officers | 3 FTE am LU-Hauptsitz; 2 Conducting Officers | CBI erwartet ab 3 qualifizierte FTE; lokaler Board-/Designated-Person-Rahmen | Anbieter stellt regulierte Substanz |
| 330 Subfonds (66 × 5) | Ja | Ja | Ja | Ja, falls Plattform akzeptiert |
| Eigene NAV-Fondsadministration | Expliziter CSSF-Genehmigungsweg | Expliziter CSSF-Genehmigungsweg | Einzelfallprüfung mit CBI; nicht als automatisch zulässig unterstellen | Vom Anbieter abhängig |
| Drittfonds als ManCo verwalten | Nein | Ja, im Lizenzrahmen | Nein | Ja, durch Anbieter |
| Langfristige Unabhängigkeit | Hoch | Hoch | Hoch | Begrenzt durch Vertrag |
| Regulatorischer Umsetzungsaufwand | Hoch; sehr seltene Struktur | Hoch; etablierte Struktur | Hoch; ETF-Ökosystem stark | Geringer für Initiator |
Ein Rechtsträger für Fonds und Managementverantwortung; euer Inhouse-Ziel lässt sich hier gut strukturieren. Nachteil ist geringe praktische Verbreitung, dadurch potenziell anspruchsvollere Zulassung.
CSSF Circular 18/698 gilt ausdrücklich auch für SIAG. [3]
Separater regulierter Dienstleister innerhalb eurer Gruppe. Etwas mehr Unternehmensstruktur, aber im Luxemburger Markt der etabliertere Pfad. Interessant bei künftig weiteren Fondsfamilien.
Kapital + organisatorische Anforderungen der CSSF. [6]
Keine separate ManCo, starker lokaler ETF-Markt. Nachteile für euch: Geografische Distanz und vorab zu klärende interne Administration mit entsprechendem Personal.
CBI CP86 und einschlägige SMIC-Regeln. [4, 7]
Fünf Aktienexposures je Jahrgang. Nur der 70%-ETF hat ergänzend Duration-matched Bond-Exposure (hier zunächst 30%). Ab 100% besteht das wirtschaftliche Exposure ausschliesslich aus Weltaktien; 130/160/200% werden als tägliches 1,3×/1,6×/2,0×-Exposure synthetisch dargestellt. Die Abbildung verlagert den Kontrollaufwand auf Swap-Bewertung, Derivate-Exposure, Gegenparteien, Sicherheiten und ETF-Market-Making. Diese Produkte sind nicht als fünf normale Anteilsklassen eines Subfonds zusammenlegbar.
| Subfonds | Aktien-Exposure | Bond-Exposure |
|---|---|---|
| Retirement 2055 / 70 | 70% MSCI World | 30% Global Bonds (Duration-Matching) |
| Retirement 2055 / 100 | 100% MSCI World (1,0×) | 0% |
| Retirement 2055 / 130 | 130% MSCI World (1,3× täglich) | 0% |
| Retirement 2055 / 160 | 160% MSCI World (1,6× täglich) | 0% |
| Retirement 2055 / 200 | 200% MSCI World (2,0× täglich) | 0% |
Präzisierung: Die ausgewiesenen Aktienquoten sind ökonomisches Marktexposure, nicht zwingend die tatsächlich im Fondsdepot gehaltenen Aktiva. Ein vollständig finanzierter Swap-ETF kann einen Ersatzkorb aus zulässigen Wertpapieren oder Sicherheiten besitzen. Bei 130/160/200% ist der tägliche Reset festgelegt; Finanzierungskosten, Swap-Besicherung und Sicherheiten bleiben zu definieren.
| Prozess | Intern zu entwickeln / verantworten | Mehrbedarf vs. 66 physische Fonds |
|---|---|---|
| Swap Execution & Funding | ISDA-Rahmen, Zuordnung je Subfonds, Reset/Kosten/Corporate Events, unabhängige Kursprüfung | Eigene Derivate-/Investment-Ops-Kapazität |
| OTC Counterparty Risk | Limits, CVA-/Exposure-Monitoring, Stresstests, Konzentrationen | Unabhängiges Risk-Team, nicht Investmententscheidende |
| Collateral & Margin | Collateral Eligibility, Haircuts, Margin Calls, Reconciliation, Disputes, Subfonds-Trennung | Operative Kapazität + unabhängige Kontrolle |
| Valuation / Fund Accounting | 330 NAVs, Swap-Mark-to-Market, tägliche Zweitpreise, Sicherheitenbuchungen, Ausschüttungen | Mindestens stärkere NAV-/Kontroll- und Automationskapazität |
| Modellvalidierung | Indexmethodik, Jahrgangs-Ausschüttungsregeln, Bond-Duration nur für die 70er-Versionen und täglicher Leverage-Reset transparent und reproduzierbar | Unabhängige Modellfreigabe, Versionskontrolle, Backtests |
| Index & Daten | MSCI-World-Derivate-Lizenz für alle 330; Bond-Indizes / synthetische Duration-Legs ausschliesslich für die 66 Fonds der 70%-Stufe | Indexberechtigungen, Benchmark-Eignung, Daten-Lizenzen |
Für 330 aktive Swap-ETFs mit selbstbetriebener Administration, davon 264 ohne Bond-Exposure, setze ich vorläufig 12–20 qualifizierte lokale FTE in Luxemburg oder Irland an, dazu 4–7 interne Engineering-/Data-/SRE-FTE (die je nach genehmigter Organisationsstruktur auch ausserhalb des Fondsdomizils arbeiten können). Das sind keine gesetzlichen Mindestzahlen und keine Zusage zur Zulassung.
| Aufgabencluster | Illustrativer Personenbedarf lokal | Personalunion / Grenze |
|---|---|---|
| Geschäftsführung / Portfolio & Distribution | 2–3 | Leitung und PM/Vertrieb teils kombinierbar; zwei geeignete Führungspersonen nötig |
| Unabhängiges Investment- und OTC-Risk | 2–3 | Nicht zusammen mit eigenem risikobegründenden PM; umfasst Derivate-/Counterparty-Risk |
| Compliance, AML, Regulatory | 1–2 | Personalunion teilweise möglich, solange unabhängige Kontrollen und Kapazität gesichert sind |
| Swap-/Collateral-/Trade-Operations | 2–4 | Trading und unabhängige Abstimmung/Freigabe getrennt |
| NAV, Fund Accounting, Valuation | 3–5 | Maker/Checker, unabhängige Preise; tägliche Kontrolle aller 330 Bücher |
| Interne Revision und IT-Governance | 1–2 | Interne Revision unabhängig von den selbst betriebenen Prozessen |
Die Aufgabencluster überlappen sich im Lean-Modell; Einzelbandbreiten dürfen nicht einfach addiert werden. Für die tatsächliche Zulassung ist ein namentlicher Rollen-/Vertretungsplan mit Zeitbudgets, Unabhängigkeit und Substanzstandort nötig.
Grundsätzlich müssen 10.000 ETF-Anteile ausgegeben und verbucht sein, bevor sie zugelassen werden. Die Börse nennt eine begründete Abweichung bis auf 1.000 Anteile als akzeptabel. [28]
330 ETFs × 10.000 Anteile × 10 € Startpreis = 33 Mio. € initial ausgegebene Anteile. Bei einer akzeptierten 1.000-Anteile-Ausnahme wären es 3,3 Mio. €, jedoch ohne Zusage und ungeachtet kommerzieller Mindestgrössen.
Die CBI nennt für bei der erstmaligen Umbrella-Zulassung gemeinsam eingereichte Subfonds eine Deckelung der einmaligen Additional Supervisory Levy bei 23.000 € ab zehn Subfonds. Später genehmigte Subfonds: 2.000 € je Subfonds. Ob eine 330-Subfonds-Sammelanmeldung praktikabel ist, ist offen. [29]
Damit sollte man nicht pauschal 330 × 2.000 € als sichere irische Erstzulassungsgebühr ausweisen.
Die gesetzliche Mindestzahl beantwortet nicht, wie ihr 66 Fonds samt NAV, Trading, Risk, Compliance und automatisierten Systemen nachhaltig betreibt. Die folgenden Zahlen sind Personal-Budgets für den Vollausbau, keine amtlichen Sollzahlen.
Mindestens drei Vollzeitpersonen am Hauptsitz. Darin können die zwei Conducting Officers enthalten sein.
CSSF 18/698 Nr. 78–85 und 123. Mehr Personal je nach Geschäftskomplexität. [3]
CBI erwartet mindestens drei qualifizierte FTE für die kleinsten/einfachsten FMCs – nicht pauschal drei Vollzeitangestellte im irischen Büro.
Hinzu kommen besondere Anforderungen an irisch ansässige Directors, Designated Persons und tatsächliche Steuerung. [4, 8]
Konservativer Vollausbau-Plan bei eigener Fondsadministration, 66 NAVs und internem Investment Management; im neuen Minimalteam-Tab steht die schlankere Startorganisation.
Vollausbau-Szenario: 9–14 Personen vor Ort. Für eine schlanke Startorganisation siehe den neuen Tab „Minimalteam & Personalunion“.
| Funktion | Köpfe | Notwendige Rolle | KI-Unterstützung |
|---|---|---|---|
| Geschäftsleitung / Conducting OfficersCEO / COO; produkt-, aufsichts- und organisationsverantwortlich | 2 | Regulierte Leitung, verantwortliche Entscheidungen | Management-Informationen, Kontrollberichte |
| Independent Investment Risk | 1 | Limits, Stresstests, tägliche Ausnahmen; getrennt von PM | Alerts, Limitmotor, Stresstest-Berechnung |
| Compliance / AML | 1 | Regulatory Compliance, AML/CFT, Konflikte, Vertrieb | Regulatory Watch, Dokumentvorbereitung |
| Fondsbuchhaltung und NAV | 2 | 66 Bücher, Bewertungen, Gebühren, NAV-Kontrollen | Automatisches Ledger, Abgleich, Reconciliation |
| Investment Operations | 1 | Trading-Überwachung, Cash, Settlement, AP-Creations | Workflow, Corporate Actions, Exceptions |
| Investment/Trading Lead | 1 | Glidepath-Freigaben, Orderfreigabe, Ausführungsqualität | Portfolio- und Order-Engine |
| Regulatory & Financial Reporting | 1 | KIDs, periodische Meldungen, Abschlussunterlagen | Drafts, Datenaggregation, Validierung |
| IT Risk / Platform Operations | 1 | DORA, Security, Change Control, Business Continuity | Monitoring, Testautomatisierung |
| Summe lokale Stellen | 10 | Keine Kapazitätsgarantie; Zweitbesetzung, Urlaub und Vertretung in Detailplanung prüfen. | |
Vorsicht: Der folgende detaillierte Rollenplan gilt als Kosten-/Substanz-Benchmark für 66 einfachere ETFs, nicht als Empfehlung für den neuen 330-Swap-Vollbetrieb. Für 330 siehe den Tab „Swaps & Leverage“.
Modell: 66 ISINs, gleicher regelbasierter Equity-/Bond-Glidepath mit jahrgangsspezifischer Duration und Ausschüttungsphase, interne Investment-Steuerung, interne NAV-/Fondsbuchhaltung, gemeinsames Kontrollsystem. Das Anlagekonzept ist vergleichsweise einfach, der operative Umfang von 66 Fonds bleibt real.
| Person / Beschäftigung | Rollen in Personalunion | Physischer Standort | Unabhängigkeit / Grenzen |
|---|
Die aufgeführten Personen sind konkret budgetierbare Rollenprofile, kein genehmigter Organigramm-Vorschlag. Besonders die Anzahl lokaler NAV-Kräfte, Auditor-Unabhängigkeit und die FTE-Rechnung sind mit CSSF/CBI im Vorantragsgespräch zu vereinbaren. Lokale Directors können zum Teil mit operativen Mitarbeitern identisch sein.
| Personalunion | Luxemburg (SIAG/ManCo) | Irland (SMIC) | Bewertung für eure Struktur |
|---|---|---|---|
| Geschäftsleiter + Board Director | Grundsätzlich möglich | Möglich | Keine zusätzliche Vollzeitstelle nur wegen Board-Sitz. Fit-&-Proper, ausreichende Zeit und ggf. unabhängige Directors bleiben nötig. |
| Designated Person + Director | Nicht anwendbar in irischer CP86-Terminologie | Möglich | In Irland getrennte Mandats-/Rollenbestellung und realistische Zeitbudgets. |
| Investmentsteuerung + Investment-Risikokontrolle | Nein | Nein | Zwei getrennte Verantwortliche; auch bei einfachen ETFs und algorithmischer Steuerung. |
| Investmentsteuerung + Operational-Risk-Management | Konflikt – trennen | Nein für dieselbe DP | Die Person, die Orders verantwortet, kann nicht gleichzeitig ihre unabhängige Risikokontrolle verantworten. |
| Fund Risk + Operational Risk | Grundsätzlich prüfbar | Ja, gleiche DP möglich | Sehr sinnvolle Doppelfunktion für eine simple Multi-Asset-Strategie; nicht als zusätzliche Person rechnen. |
| Compliance + AML/CFT | Möglich, Qualifikation/Bestellung prüfen | Regelmässig prüfbar | Eine Person kann mehrere Kontroll-/AML-Rollen übernehmen, aber gesetzliche Verantwortungsträger sind getrennt zu dokumentieren. |
| Compliance + Risikomanagement | Nicht in eine Person zusammenlegen | Nur bei tragfähiger Funktionstrennung | Für dieses Mandat in beiden Ländern getrennt budgetieren; LU-CSSF-Zulassungshinweise verlangen getrennte Verantwortliche. |
| Investmentsteuerung + Distribution | Unter Bedingungen | CP86-Kombination grundsätzlich möglich | Bei passivem ETF-Vertrieb über Broker überschaubares Mandat; Marketing-Freigaben separat kontrollieren. |
| Fund Accounting + regulatorisches Reporting | Möglich | Möglich | Gleiche Daten und Systemplattform, aber unabhängige Kontroll- und Abzeichnungswege für NAV/Disclosure. |
| Ordererstellung + Trade-Reconciliation / Order-Freigabe | Nicht bei derselben Transaktion | Nicht bei derselben Transaktion | Technische Automatisierung möglich; Maker/Checker und Ausnahmen müssen voneinander unabhängig bleiben. |
| Interne Revision + Compliance/Risk oder eigenes Tagesgeschäft | Nein | Nein im eigenen Prüfungsbereich | Unabhängige dritte Verteidigungslinie. Falls wirklich nichts ausgelagert wird: separate Person/Konzernrevision, nicht Selbstprüfung. |
| IT-Entwicklung + finale Abnahme eigener Modelle | Nicht ohne unabhängige Prüfung | Nicht ohne unabhängige Prüfung | Entwickler dürfen die Engine bauen; Risk/Operations verantworten separate Validierung, Kontrollfreigaben und Change-Prozess. |
Luxemburg: Die zwei Conducting Officers können zugleich Mitglieder der zuständigen Organe sein, sofern Funktionstrennung, Eignung und ausreichende Zeit gesichert sind. Weitere Aufsichtsgremienmitglieder kosten Mandatshonorare, nicht automatisch 1,0 FTE.
Irland: Mindestens zwei in Irland ansässige Directors; bei höherer PRISM-Einstufung können strengere Vorgaben gelten. Lean-Beispiel: I1 und I2 zugleich Directors, dazu ein dritter unabhängiger Organisational-Effectiveness-Director als Teilzeit-Mandat. Ein Teil der Board-Rollen kann mit den lokalen Designated Persons zusammenfallen; ein unabhängiger Director ist nicht automatisch ein zusätzliches Vollzeitgehalt. [17, 18]
Unabhängige Verwahrstelle, externer gesetzlicher Abschlussprüfer, Börsen-, Clearing-, Settlement-, AP-/Market-Making-Infrastruktur. Zudem 2–3 interne Engineering-FTE (z. B. in Zürich) und bei einer strikten Inhouse-Strategie eine unabhängige interne Revision mit dokumentierter Kapazität und Vertretung.
Nicht jede externe Vertragspartei ist eine delegierte ManCo- oder Portfoliofunktion: Depositary/Auditor sind gesetzlich unabhängig; AP/Market Maker sind notwendige Marktrollen.
Selbstbetrieb ist für Investmentsteuerung und Fondsadministration weitgehend denkbar. Die Aufsicht beurteilt nicht nur, ob Software „funktioniert“, sondern auch Verantwortlichkeiten, Zuverlässigkeit, Datenherkunft, Kontrolltrennung, IT-Risiken und Vertretbarkeit bei Ausfällen.
Eigener diversifizierter Aktienkorb (physische Replikation / Sampling), mehrere UCITS-Bausteine oder ein zulässiges Derivatekonzept mit einer Investmentbank; Benchmark-/Datenlizenz und Indexnutzung getrennt prüfen.
Duration-matched globales Bond-Portfolio ausschliesslich bei den 70%-Varianten. Laufzeit-, Währungs-, Zinskurven- und Liquiditätsrisiken sowie Rebalancing werden für diese 66 Fonds modelliert; bei 100/130/160/200% besteht kein Bond-Marktexposure.
Fondsinterne Ausschüttungspolitik pro Jahrgang, Ausschüttungsfrequenz, ggf. Kapitalverzehr und Payout-Stresstests dokumentieren. Bei 100%-plus-Varianten ohne Bond-Exposure können Ausschüttungen einen Verkauf von Aktienexposure und ausgeprägtes Sequenzrisiko erfordern.
| Capability | Betriebsmodell | Erforderlicher Aufbau | Automatisierung / KI |
|---|---|---|---|
| Glidepath & Portfolio Engine | Inhouse | 66 Zielallokationen, versionierte Regeln, Backtests, Rebalancing-Trigger, Benchmarks | Deterministisch; KI für Research und Ausnahmen |
| Trading & Order Management | Inhouse + Broker | OMS/EMS, Pre-Trade-Checks, Freigaben, Best Execution, Broker-Connectivity | Automatisierte Vorschläge, kontrollierte Orderausführung |
| Investment Risk | Inhouse | Unabhängiger Kontrollstrang, UCITS-Limits, Liquidity & Stress Testing | Regel-Engine, Abweichungserkennung, Audit-Trail |
| Fund Accounting / NAV | Genehmigung erforderlich | 66 Bücher, Positionen, Preissourcing, Corporate Actions, Fees, FX, Maker-Checker | Hohe Automatisierbarkeit; unabhängige Freigaben nötig |
| Registrar / Transfer Agency | Genehmigung / Setup prüfen | AP-Creation/Redemption, Share Register, Cash/Positionsabgleich, AML-Schnittstellen | Elektronische Workflows; Depot-/CSD-Schnittstellen |
| Regulatory Reporting & KI(D) | Inhouse möglich | Regulatorische Datentabellen, Prüfregeln, KID/Prospectus-Daten, Filings | KI für Vorlagen; deterministische Zahlenvalidierung |
| ICT / DORA / Cybersecurity | Inhouse verantwortlich | Asset Register, Incident Response, BCP/DR, Access Governance, Vendor Controls | Monitoring, Threat Detection, evidenzfähige Logs |
| Independent Depositary | Extern zwingend | Auswahl, Vertrag, tägliche Schnittstellen, Oversight und Kosten | Nur Datenintegration/Abgleich selbst |
| Statutory Audit | Extern zwingend | Jahresabschlussprüfung und Prüfungsnachweise | Audit-Ready Daten und Prüfpfade |
| Market Making / AP / Listing | Externe Marktparteien | AP- und Market-Maker-Verträge, PCF/Basket Files, Listing, iNAV | Basket/iNAV-Publishing und Monitoring selbst |
Die Zahlen sind transparente Modellparameter – nicht als marktverifizierte Offerten zu verstehen. Das Tool berücksichtigt standardmässig 330 synthetische ETFs (oder als Vergleich 66), lokale Vollkosten, das interne Engineering-Team und externe Restkosten. Eigenmittel, Seed und Betriebskosten werden getrennt gezeigt. Für die vollständige aufgeschlüsselte Minimalrechnung mit offizieller Aufsichtsabgabe 2026 bitte Tab 08 nutzen. Die beiden Rechner verwenden unterschiedliche eigenständige Annahmensätze.
Berechnung in Euro. Keine Mehrwertsteuer-, Steuer- oder einmalige AP-Basket-Deposits enthalten.
| Lokale Mitarbeiter | |
| Internes Engineering-Team | |
| Zentrale Sachkosten | |
| ETF-spezifische Restkosten | |
| Xetra jährlich (500 € / ISIN) | |
| Aufsichtsabgabe 2026 (LU CSSF / IE CBI) | |
| Jahreskosten |
| Swap-Kosten: Notional × bps (illustrativ) | |
| Regelfall: Seedvolumen gemäss Anteilzahl / Kurs | |
| Wirksames Seedvolumen nach grösserer Vorgabe |
Startliquidität ist eine Brutto-Finanzierungsindikatorzahl, kein Verlust: Seed bleibt Anlagevermögen; Eigenmittel bleiben getrennt gebunden. Transaktionskosten, Steuern, Reserven und Erträge aus Seed-Marktentwicklung sind nicht modelliert.
Die 300.000 € Self-Managed-Eigenmittel müssen getrennt vom UCITS-Portfoliovermögen geführt werden. Das ergibt sich aus der ESMA-Q&A vom 18.06.2024. [2]
Auch eine eigene ManCo benötigt Kapital und ausreichende Eigenmittel; die 125.000 € sind nur die Ausgangsanforderung.
Xetra-Standardtarif: 3.000 € Zulassung + 500 € Einführung je ETF; anschliessend 500 € p. a. bei NAV bis 50 Mio. €. [10]
Bei allen 330 ETFs gleichzeitig entspricht dies 1.155.000 € einmalig und 165.000 € jährlich – vor möglichen ausgehandelten Nachlässen.
Direkter Vergleich des vorher besprochenen absoluten Zielbudgets, jetzt auf beide Länder übertragen: 330 eigenständige Swap-ETFs, ein Umbrella, eine Börse (Xetra), eigene NAV-/Risk-/Portfolio-Software, kein eingekauftes IT-Entwicklungsteam und 7 bezahlte lokale Köpfe als extrem ambitionierte Minimalannahme. Sämtliche Schätzwerte sind editierbar. Echte Markt-Offerten fehlen.
Finanzierungsbedarf vor TER-Erträgen, späteren Vertriebseinnahmen, Veränderungen des Seed-NAV, Mehrwertsteuer und zusätzlicher Liquiditätsreserve. Regulatorische Eigenmittel und investiertes Seed sind kein Aufwand, jedoch unterschiedlich gebundenes Kapital.
Vollkosten (Bruttolohn, Arbeitgeberbeiträge, benefits). Die Rollenzuordnung ist eine Arbeitshypothese mit notwendiger Trennung von Investment und unabhängiger Risikokontrolle, keine Bewilligungsentscheidung. Auch unabhängige Directors sind separat veranschlagt.
| Person / Rolle | Luxemburg (€/Jahr) | Irland (€/Jahr) |
|---|---|---|
| 7 lokale Köpfe / Gesamtkosten | ||
| Optional weitere lokale Köpfe (Eingabe oben) |
Die Beträge entsprechen dem zuletzt besprochenen Luxemburger Minimalbudget; für Irland separat modelliert. OFFIZIELL markiert ausschliesslich veröffentlichte Aufsichts-/Börsengebühren. ANGENOMMEN ist kein Anbieterpreis. Personal aus Tabelle 1 ist bereits enthalten.
| Position / Berechnungslogik | Luxemburg / Jahr | Irland / Jahr | Status |
|---|---|---|---|
| Jährlicher Gesamtaufwand |
Xetra: 3.000 € Zulassung und 500 € Einführung je ISIN nach Standardtarif. LU: CSSF SIAG-Prüfgebühr 17.500 €. IE: bei >10 Subfonds in einer einzigen Anfangsanmeldung maximal 23.000 € CBI Additional Supervisory Levy; anschliessend genehmigte Subfonds 2.000 € pro Stück. Ob 330 auf einmal akzeptiert werden, ist offen.
| Position / Berechnungslogik | Luxemburg / einmalig | Irland / einmalig | Status |
|---|---|---|---|
| Einmalige Gesamtinvestition (ohne Seed / Eigenmittel) |
| Kategorie | Luxemburg | Irland |
|---|
Die benötigte Sponsorliquidität kann durch Seed- und Eigenmittelbereitstellung höher sein als die eigentlichen Gründungs- und Betriebskosten.
CBI Levy Guide 2026, Seite 16 (neue unlimitierte Jahresabgabe) · CBI Additional Supervisory Levy (23.000 € / 2.000 €) · CSSF Gebühren (17.500 € / 40.500 €) · Xetra ETF Admission / Listing FAQ.
Preisbasis: 12. Oktober 2026; nicht amtliche Honorare und Gehälter sind Verhandlungs-/Planungsannahmen ohne eingeholte Offerten.
Eine Arbeitsliste für den Weg von der Strukturentscheidung zum Betrieb. Die Fortschrittsmarkierung wird lokal im Browser gespeichert.
* Projektplanungsfenster ab Vorbereitungsbeginn, keine regulatorischen Fristen oder behördlichen Zusagen. Eine vollständige Self-Managed-UCITS-Anmeldung unterliegt gemäss Art. 29 der UCITS-Richtlinie einer maximalen Entscheidungsfrist von sechs Monaten nach Einreichung einer vollständigen Antragstellung; Vollständigkeit und Vorabstimmung brauchen zusätzlich Zeit. [1]
Gesetzliche Vorschriften und Aufsichtsverlautbarungen sind von den im Dashboard ausdrücklich gekennzeichneten Kosten- und Personalannahmen getrennt. Stand 12.10.2026; vor einer Zulassung aktuelle Fassungen prüfen.
| Offene Frage | Warum kritisch? | Adressat |
|---|---|---|
| SIAG oder Chapter-15-ManCo mit internem Administrator? | Personal-, Kontroll- und Genehmigungsumfang der weniger üblichen Struktur | CSSF / LU-Kanzlei |
| Wie viele Personen müssen am Standort tatsächlich arbeiten? | Drei FTE sind keine belastbare Obergrenze bei 66 Subfonds und NAV-Inhouse | CSSF / CBI |
| Eigene Fondsbuchhaltung inklusive Transfer Agency | Zusätzliche Zulassung, Prüf- und IT-Anforderungen | CSSF / CBI |
| Seed und laufende Minimum-NAV-Anforderungen | Gesetzliche UCITS-/Umbrella-Schwellen und kommerzielle AP-/Depositary-Mindestwerte sind getrennt | Lokale Kanzlei / Depositary / AP |
| Sind die 66 Jahrgänge bei 100%+ durch Ausschüttungs-/Umstellungsregeln wirtschaftlich unterscheidbar? | Ohne solche Regeln wären innerhalb einer Hebelstufe alle 66 Markt-Renditepfade identisch | Produktdesign / Kanzlei |
| Wer ist wirtschaftlicher Fondsinitiator / Sponsor? | Gesellschafter-, IP-, Interessenkonflikt- und Fee-Verträge | Fondskanzlei / Steuerberater |
| 330 Börsen-ISINs – Listing- und Sponsor-Rabatt | Wesentlicher Preishebel; Xetra-Standardtarif ist keine Pauschalofferte | Deutsche Börse / MM |
| Amerikanische Quellensteuer und fondsabhängige Steuerfragen | Kann bei Aktien-Exposure wichtiger sein als jährliche Aufsichtsgebühren | Internationaler Fondssteuerberater |
| Marketing / PRIIPs-KIDs / Broker-Zugang / CH-Zulassung | UCITS-Pass ≠ automatische Retail-Distribution oder Sparplanaufnahme | Vertriebspartner / Kanzlei |